7 Tipps für deinen perfekten Start

und wie Du am Ball bleibst

Wir von Eiweissbar.de haben es getan und sind einfach gestartet: Wir haben unseren Store eröffnet und verfolgen ein klares Ziel. Wir wollen dein Lieblingsort für Nahrungsergänzungsmittel und Supplements werden. Haben wir es schon geschafft? Ganz sicher nicht, aber wir arbeiten jeden Tag daran, ein kleines bisschen besser zu werden.

Du willst abnehmen, Muskeln aufbauen oder einfach wieder in die Hose passen, die noch vor einem Jahr wie angegossen gesessen hat, aber mittlerweile etwas spannt? Oder vielleicht bist du auf der Suche nach einem neuen Job oder du hast dir vorgenommen, etwas Geld fürs Alter oder dein nächstes Abenteuer beiseite zu legen? Vielleicht willst du dich auch sozial engagieren und etwas für den Tier- oder Umweltschutz machen?

Wir möchten dir ein wenig Inspiration geben, wie dir der perfekte (Neu-) start gelingt und wie du dabei am Ball bleibst.

1. Starte mit «Warum?»

Du hast bereits eine Idee, womit Du starten möchtest: Super! Sagen wir, dein Ziel ist es, sportlicher zu werden. Stelle dir zuallererst die Frage, warum du dir das vornimmst: Weil alle sportlicher sind als du? Weil du ein schlechtes Gewissen hast, zu wenig zu machen? Weil Sport gesund ist? Das sind alles gute Gründe, aber so richtig überzeugend sind diese Argumente nicht.

Versuche stattdessen wirklich in dich hineinzuhören und herauszufinden, warum du mit deinem neuen Projekt starten möchtest. Was ist deine Vision, deine Leidenschaft, was treibt dich an? Die Magie liegt darin, für dich greifbar zu machen, warum du das alles überhaupt machst.

Stelle sicher, dass du deine Ziele vom Start weg emotional positiv auflädst: Willst du sportlicher sein, um mit deinem Partner endlich die anspruchsvolle Bergwanderung zu machen, die du dir schon lange vorgenommen hast oder möchtest du mit deinen Kindern unbeschwert spielen können ohne gleich aus der Puste zu kommen? Das sind schöne, erstrebenswerte Bilder, die du in deinem Kopf erzeugst. Du verknüpfst diese Bilder mit den Menschen oder Dingen, die dir wirklich wichtig sind. Sie sind eine kraftvolle Hilfe bei deinem Start von etwas Neuem.

Falls Du mehr erfahren möchtest, wie du deinen ganz persönlichen Sinn (es muss ja nicht gleich der Sinn des Lebens sein) finden kannst, empfehlen wir dir das Buch «Finde dein Warum» von Simon Sinek.

2. Setze Ziele

Warum sind Ziele so wichtig?

Sie sind kraftvoll, sie leiten dich und zeigen dir, wo du hinwillst. Stelle dir vor, du steigst in dein Auto und fährst einfach drauf los, ohne Ziel. Möglicherweise landest du an einem interessanten Ort, aber sicher nicht da, wo du eigentlich hinwolltest.

Was sind Ziele eigentlich?
«Ich muss abnehmen» oder «Ich möchte einen neuen Job». Das sind keine Ziele, sondern eher gute Vorsätze. Bei deinem Ziel geht es darum, herauszufinden, wo du hinwillst und wie du dich persönlich weiter entwickeln kannst, um es zu erreichen.

Ein Beispiel: Du sitzt im Restaurant. Der Kellner kommt an deinen Tisch und möchte die Bestellung aufnehmen. Sagst Du: «Bringen Sie mit, was zuerst wegmuss.» oder hast du eine genaue Vorstellung, was es für dich sein darf? Vermutlich eher Letzteres. Und genauso solltest du deine Ziele definieren. Je spezifischer, desto besser.

Eine gute Methode, um dein Ziel herunterzubrechen ist die SMART-Formel. Sie stammt ursprünglich aus dem Projektmanagement, funktioniert aber auch bestens im privaten Umfeld.

Setze dein Ziel:

Spezifisch (specific): Was genau möchte ich erreichen?

Messbar (measurable): Wie kann ich es messbar machen?

Attraktiv (assignable): Ist es mir persönlich wichtig (siehe Tipp 1: Starte mit Warum)?

Realistisch (realistic): Kann ich mein Ziel auch tatsächlich erreichen?

Terminiert (time-bound): Bis wann erreiche ich mein Ziel?

Was heißt das im Klartext? Anstatt zu sagen: «Ich will abnehmen» solltest du dein Ziel eher so formulieren: «Ich möchte mit Hilfe von mehr Bewegung und gesünderer Ernährung (S) 5 Kilo (M / R) abnehmen bis zu meinem Sommerurlaub abnehmen(T), damit ich mich im Bikini am Strand wohlfühle (A).»

Achte außerdem darauf, dass dein Ziel positiv formuliert ist. Hier ein Beispiel: Anstatt «Ich will nicht mehr arbeitslos sein», nimm dir eher vor: «Ich habe einen gut bezahlten Job». Klingt das nicht gleich viel besser?

Mehr über SMARTe Ziele kannst Du in folgendem Buch nachlesen:

3. Breche den Prozess herunter

«Ich möchte im Frühling einen Halbmarathon in unter 2 Stunden laufen für ein besseres Selbstwertgefühl» Wow! Klingt jetzt schon anstrengend? Ist es auch!

Du nimmst dir Großes vor, stehst gefühlt am Fuße des Mount Everest und bist einfach überwältigt. Das macht nichts: «Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun», das wusste schon Mark Twain.

Mach den ersten Schritt und breche deine großen Ziele herunter, in so viele kleine, erreichbare Schritte wie nötig. Schreibe dir diese Zwischenschritte auf. Das können relativ umfangreiche Quartals-Milestones sein. Mach dir aber auch die Mühe, diese in Monats- und Wochenziele bis hin zu überschaubaren Tages-Aktionselementen herunterzubrechen.

Mit Hilfe der kleinen Schritte wirst du schnell feststellen, wo deine Defizite liegen und woran du noch arbeiten kannst, um dein großes Ziel zu erreichen.

4. Die Gedankenreise

Falls Du selbst mit kleinen Schritten nicht ins Tun kommst, könnte dir Folgendes helfen:

Du nimmst dir etwas Zeit für dich und stellst dir dein Ziel vor. Und zwar ganz detailliert. Bleiben wir bei dem Beispiel Halbmarathon. Was ist der erste Schritt? Genau: Schuhe an!

Begib dich auf deine Gedankenreise. Du wachst morgens auf, putzt die Zähne, isst vielleicht eine Banane, trinkst etwas Wasser. Du ziehst deine Laufklamotten an und öffnest dann die Wohnungstür. Davor stehen deine Laufschuhe, du steigst hinein und bindest sie zu. Falls du dich bis dahin gut gut fühlst und für dein Ziel brennst und du es gar nicht erwarten kannst, gleich morgenfrüh aufzuwachen und endlich loszulaufen, perfekt. Mache weiter mit deiner Gedankenreise!

Falls sich hier oder im weiteren Verlauf deiner Gedankenreise Widerstände regen, trete einen Schritt zurück von der geistigen Bühne und beobachte die Szene genau. Was passt daran für dich nicht? Ist es das Aufstehen und gleich in der Früh‘ Sport machen? Wenn dem so ist, passe dein Gedankenexperiment an. Du könntest dir zum Beispiel vorstellen, am Mittag oder am Abend zu laufen. Spiele alles von Anfang bis Ende in deinem Kopf durch. Passe deine Gedankenreisepläne so lange an bis für dich alles stimmig ist. Lege erst los, wenn du keine Widerstände mehr in dir spürst.

Falls du mehr über diese Technik erfahren möchtest, empfehlen wir dir das Buch: Überflieger von Malcom Gladwell.

5. Setze Prioritäten

Ein Neustart ist etwas Wunderbares. Versuche dabei nicht alles auf einmal ändern zu wollen.

Wer kenne das nicht? Immer das gleiche Schema: Ab Morgen höre ich auf zu rauchen, starte eine Diät und finde nebenbei noch meinen Traumpartner. Stopp!

Setze deinen Fokus auf EIN Ziel. Sobald deine neue Routine in Fleisch und Blut übergegangen ist, kannst du dir das nächste Projekt starten.

6. Erzähle Freunden von deinem Vorhaben

Erzähle deinem Umfeld von deinem neuen Projekt. Dies baut einen gewissen Druck auf und kann dir eine zusätzliche Starthilfe sein.

Achte dabei darauf, dass du nicht jedem von deinem neuen Vorhaben erzählst. Suche dir einige Auserwählte aus Familien- oder Freundeskreis oder beispielsweise deine Lieblingsarbeitskollegin aus. Es sollten Menschen sein, von denen du felsenfest überzeugt bist, dass sie dich unterstützen werden.

Warum? Es wird in deinem Umfeld mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen geben, die gar nicht wollen, dass du etwas Neues startest. Dies muss keine böse Absicht sein und geschieht oft unterbewusst. Oftmals reichen nur wenige Worte und du beginnst zu zweifeln: «Ist das jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören?», «Sport kann ich auch noch nächste Woche machen».

7. Suche dir einen Partner

Zu guter Letzt: Suche Dir einen „Partner in Crime“ mit dem du deine Erfolge feiern und die kleinen Rückschläge besser wegstecken kannst. Ein Sparringpartner, mit dem du das Erreichte reflektierst und die nächsten Schritte planst.

Neues Beispiel. Es ist Sonntag, du bist voll motiviert: „Ab Morgen dreimal pro Woche ins Fitnessstudio!“ Yeah! Deine Trainingstasche liegt bereits gepackt im Kofferraum deines Autos und warten nur auf ihren Einsatz. Dann kommt der Montag und die Realität schläft gnadenlos zu: Nach einem langen Arbeitstag – Keine Lust. Du fährst mit schlechten Gewissen nach Hause und tröstest dich mit Schokolade.

Gleiches Szenario, nur diesmal weißt du, dass dein Gymbuddy auf dich wartet. Du könntest natürlich unter einem Vorwand absagen. Das wird spätestens beim zweiten Mal peinlich. Verpflichtet euch gegenseitig. So ist es viel wahrscheinlicher, dass ihr euer Ziel gemeinsam erreicht.

Hierzu noch ein kleiner Tipp: Nehmt euch kleine Challenges vor. Sobald ihr diese erreicht habt, wird sich das gut anfühlen und euch einen Schritt weiter in Richtung Ziel pushen.

Dir einen guten Start!

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