Rote Beete-Zucchini Türmchen

Rote Beete-Zucchini Türmchen…
… sehen lustig aus, schmecken lecker und machen Appetit auf mehr.

Wie kam ich auf dieses Rezept? Keine Ahnung.
Ich sah einmal auf einem Bild einen Apfel, der aus verschiedenen Apfelarten zusammengesetzt war.
Das hat mir gefallen. Der Apfel sah aus wie ein Apfel aber sehr ungewöhnlich.

Und dann brachte mein Mann vom Bauernladen einige rote Beete mit.
Ich habe diese gekocht, abgezogen und mir dann überlegt was ich damit anstellen kann.
Mal irgendetwas anderes. Nicht immer Carpaccio oder Suppe.
Und da schoss es durch mein Gehirn: Ich schneide die rote Beete auseinander und schichte sie mit einem anderen Gemüse wieder zu ihrer ursprünglichen Form aufeinander.
Aber welches Gemüse hat per Zufall den gleichen Durchmesser?
Ich habe meinen Kühlschrank zu Rate gezogen und da lagen sie: Zwei schöne Zucchini.

Der Rest ist Geschichte. Ich mag mein Sumach-Tahina-Dressing und im Vorratsschrank wohnten noch je eine Dose Linsen und Kichererbsen.
Perfekt.
Und was dabei heraus gekommen ist finde ich schon arg gut.
Probiert es doch auch einmal aus und teilt mir Eure Erfahrungen damit mit, OK?

Zubereitung Dressing:
Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz abschmecken.
Achtung: Wenn man Tahina mit heißem Wasser verrührt, wird es erst klumpig und krisselig.
Einfach weiter rühren – es wird eine glatte Sauce. Sie hält sich einige Tage im Kühlschrank

Zubereitung Salat:
Rote Beete in Salzwasser al dente kochen.
Vor dem Kochen solltet ihr beachten weder einen Deckel noch den Wurzelansatz abzuschneiden.
Die rote Beete blutet sonst im Wasser aus und verliert ihren Geschmack und Vitamine.
Nach dem Kochen sofort in eiskaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen.
Ich mache das unter laufendem Wasser weil sich die Haut dann einfach mit den Fingern abschieben lässt und ich keine knallroten Hände bekomme.
Die rote Beete nun dünn in Scheiben schneiden und zur Seite legen – hier kann man nun gerne Handschuhe anziehen 😀

Zutaten Salat:
2 rote Beete
2 Zucchini
Chiliflocken (optional)
Salz
Albaöl (Rapsöl mit Butteraroma)
1 Rezept Sumach-Tahina-Dressing
0,5 Dosen gekochte Linsen (Tellerlinsen, Belugalinsen … was ihr mögt)
0,5 Dosen gekochte Kichererbsen

Zutaten Dressing:
40 g Tahina
3 EL Zitronensaft
4 EL heißes Wasser
1 Knoblauchzehe
1 Tl Sumach
Salz

Die Zucchini in gleich dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Albaöl auf beiden Seiten goldbraun anbraten.
Mit Salz und einigen Chiliflocken würzen.

Die Linsen und die Kichererbsen abgießen und auch zur Seite stellen.
Das Sumach-Tahina-Dressing nach Rezept zubereiten.

Nun die erste rote Beete immer abwechselnd mit den Zucchinischeiben zu ihrer ursprünglichen Form wieder zusammensetzen.
Dies am besten in einer kleinen Schale mit niedrigem Rand.
Dabei entsteht ein süßes, kleines, etwas schiefes Türmchen welches man öfters überreden muss stehen zu bleiben.
Das Gleiche macht ihr mit der zweiten rote Beete.

Linsen und Kichererbsen unordentlich über und um das rote Beete-Zucchini Türmchen streuen.
Wie viel überlasse ich Euch und Eurem Hunger. Als Vorspeise würde ich ehr sparsam damit umgehen.
Als schönes, leichtes Abendessen zum Beispiel kann es ruhig ein wenig mehr sein.
Mit dem Sumach-Tahina-Dressing beträufeln und den erstaunten Gästen vorsetzen.
Solltet ihr noch Sesamsamen im Haus haben streut ein paar darüber – sieht schön aus und ist gesund.

Informationen:
Mit diesem Gericht gebt ihr Eurem Körper eine wahre Gesundheitsbombe!

Rote Beete enthält viel Vitamin B, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure.
Zucchini enthält Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B, Mineralstoffe.
Sesam enthält Eisen, Zink, Selen, Calcium, Magnesium, Vitamin E, Folsäure.
Linsen enthalten Zink, Lecithin, Kalium, Phosphor, Magnesium, B-Vitamine, Folsäure, Niacin (Proteine, Kohlenhydrate und Ballaststoffe!!)
Kichererbsen enthalten einen hohen Prozentsatz an Eiweiß mit einem relativ hohen Anteil der essentiellen Aminosäuren Lysin und Threonin, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamin B1, B6 und Folsäure, Magnesium, Eisen

Mit freundlicher Genehmigung von Energy & Health, Stefanie Arlt 
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